Sonntag, 17. Juni 2012

Mit Louise Aston und George Sand in Cuxhaven

Mit der literarisch-musikalischen Collage „Freiheit als Skandal“© Louise Aston und George Sand, Streiterinnen für Menschenrechte - gastieren die Autorinnen Rita Fromm und Françoise Hammer sowie die Pianistin Sibylle Dotzauer am 5. Juli 2012, 20 Uhr im Schloß Ritzenbüll / Cuxhaven. Zwei Frauen des 19. Jahrhunderts - Louise Aston (1814-1871) und George Sand (1804-1876) schokierten mit ihrem selbstbewussten Lebensstil, ihren sozial-kritischen und politischen Schriften die Öffentlichkeit.

Dienstag, 7. Dezember 2010

Rita Fromm: Mit literarischen Mosaiken in den beiden Kulturhauptstädten RUHR und ISTANBUL 2010

„Mathilde Franziska Anneke“ – ein Leben in zwei Welten führte die Autorin Rita Fromm, die Schauspielerin Helga Kreiner-Wagner und die Pianistin Ana Maria Campistrús am 10. Juni 2010 in die diesjährige Kulturhauptstadt RUHR nach Witten. Rita Fromm wurde eingeladen, die von ihr konzipierte literarisch-musikalische Lesung über die Badisch-Pfälzische Freischärlerin Mathilde Franziska Anneke im „Salon Frauenbilder“ des Museums der Zeche Nachtigall vorzustellen. Gemeinsam mit Helga Kreiner Wagner erinnerten sie an eine der bemerkenswertesten Frauen in Deutschland und den USA des 19. Jahrhunderts, die für politische Freiheitsrechte, Frauenrechte, gegen Sklaverei und für eine gleichwertige Ausbildung der Mädchen eintrat. Musikalisch begleitete sie Ana Maria Campistrús mit Kompositionen von Ludwig van Beethoven, Frédéric Chopin, Robert Schumann, Franz Liszt, Anton Dvorak. Die Heldin der Lesung wuchs in der Nähe der heutigen Stadt Witten auf und durch die Lesung wurde sie wieder ins Bewusstsein gerückt. In die andere Kulturhauptstadt – Istanbul – reisten auf Einladung des Deutschen Generalkonsulats in Istanbul Rita Fromm und Francoise Hammer. Dort trugen sie ihr literarisches Mosaik Istanbul – Sonne, Mond und Sterne – Begegnungen am Bosporus am 22. November im Kaisersaal der ehemaligen Deutschen Botschaft vor. Durch einen Fernsehbeitrag des WDR 3 über die beiden Kulturhauptstädte und die kulturellen Angebote des Generalkonsulats in Istanbul ermuntert, bot Rita Fromm das gemeinsam mit Francoise Hammer erarbeitete Auftragswerk für die ‚Europäischen Kulturtage Karlruhe 2004 – Istanbul“ an. Damals wurde es in Kooperation mit dem Landesmedienzentrum BaWü, Standort Karlsruhe in Form einer multimedialen Inszenierung vorgetragen. in ihrer Collage werden Beobachtungen und Erlebnisse von Franz Grillparzer, Alphonse de Lamartine, Lady Mary Montagu, Ida Hahn-Hahn, Ida Pfeiffer und Therese von Bacheracht in Istanbul wiedergegeben. Byzanz, Konstantinopel, Istanbul: Drei Namen mit märchenhaften Klängen für eine Stadt, die dreimal Zentrum eines Weltreiches und einer blühenden Kultur wurde. Das Begegnen vielfältiger Kulturwelten am Bosporus wird zugleich humorvoll und nachdenklich miterlebt.

Montag, 31. Mai 2010

Mathilde Franziska Anneke in der Zeche Nachtigall - Heldinnen im Programm der Kulturhauptstadt Ruhr 2010

Mit meiner literarisch-musikalischen Lesung "Mathilde Franziska Anneke - ein Leben in zwei Welten" wird meine Collage am 10. Juni 2010 die Zeche Nachtigall in Witten zum Frauensalon umfunktionieren.

Mathilde Franziska Anneke wurde am 3. April 1817 in der westfälischen Gemeinde Hiddinghausen auf dem Hof Oberleveringhausen, heute Sprockhövel, als Mathilde Franziska Giesler geboren und starb am 25. November 1884 in Milwaukee / USA.
Sie war eine außergewöhnliche Frau, die anfangs, ganz im Sinne des Biedermeiers, mit „Herz-Schmerz-Gedichten“ ihre literarische Tätigkeit begann, später zum Freundeskreis um Herwegh, Freiligrath, Kinkel und Marx zählte und als überzeugte Demokratin die politische Gleichberechtigung der Frau einforderte. In Deutschland eine Frauenrechtlerin in der demokratischen Bewegung des Vormärz, Freischärlerin in der Revolution von 1848/49, Journalistin, Publizistin und Autorin. In den USA ebenfalls Journalistin und Publizistin, engagierte Vertreterin der Sklavenbefreiungsbewegung, Gründerin einer Mädchenschule und Kämpferin für Frauenrechte.
Musik u.a. von: Frédéric Chopin, Robert Schumann, Franz Liszt, Ludwig van Beethoven, Louise Adolpha undAnton Dvorak

Sprecherinnen: Rita Fromm, Autorin und freiberufliche Dozentin der Erwachsenenbildung sowie Helga Kreiner-Wagner, Mitbegründerin eines Amateurtheaters in Karlsruhe, Schauspielerin. Am Flügel Ana Maria Bohórquez-Campistrús, Konzertpianistin.

Dauer: Ca. 60 Minuten ohne Pause
http://www.lwl.org/LWL/Kultur/wim/portal/S/witten/angebote/frauensalon/

Sonntag, 22. November 2009

... und gleich kommt der Domino-Effekt!


Vor zwanzig Jahren fiel die Berliner Mauer - und mit ihr ein unmenschliches politisches System. Und Heute? So haben meine Berliner Freundinnen Teile der Berliner Mauer vor dem Domino-Effekt erlebt und Gitti hat fotografiert.

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Liberale Frauen Mittelbaden mit Rita Fromm an der Spitze

Die Mitgliederversammlung wählte auch die beiden Stellvertreterinnen Gabi Fütterer und Carmen Janner-Werner. Schatzmeisterin bleibt Astrid Weber. Anstelle von Ursula Jacob - die nicht mehr kandidierte - ergänzt Monika Groh als Protokollführerin den für zwei Jahre gewählten Vorstand. Die Konstituierung erfolgt am 19. November 2009 konstituieren.

Dienstag, 25. August 2009

Zum 90. Todestag von Friedrich Naumann


Zum 90. Todestag Friedrich Naumanns haben Wolf-Dieter Zumpfort, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, Rolf Berndt, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied, Hinrich Enderlein, Minister a. D., Mitglied des Kuratoriums der Stiftung, und Heinz Lanfermann MdB, Vorsitzender der FDP Brandenburg und ebenfalls Kuratoriumsmitglied, einen Kranz an Naumanns Grab auf dem Alten Zwölf-Apostel-Kirchhof in Berlin-Schöneberg niedergelegt, unweit seines Wohnhauses in der nach im benannten Straße - Naumannstr. 24.
Im Namen von Vorstand und Kuratorium würdigte der Vorsitzende des Vorstands, Wolfgang Gerhardt MdB, Friedrich Naumann als eine der wichtigsten Integrationsfiguren des deutschen Liberalismus der Kaiserzeit, aber auch der Monate nach dem Ersten Weltkrieg. „Sein früher Tod war für die junge Weimarer Demokratie ein herber Verlust.“
Naumann war am 24. August 1919 während seines Sommerurlaubs in Travemünde überraschend verstorben, er wurde 59 Jahre alt. Erst im Vormonat war er an die Spitze der von ihm nach dem Krieg mitgegründeten Deutschen Demokratischen Partei (DDP) gewählt worden. Ferner gehörte er der im Januar 1919 gewählten Weimarer Nationalversammlung an.
Die Friedrich-Naumann-Stiftung wurde 1958 vom damaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss, einem Schüler Naumanns, gegründet. Seit 2007 trägt sie den Namen „Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit“.

Samstag, 1. August 2009

Was auch den liberalen Staat auszeichnet...!

"Der liberale Staat gwährleistet die gleichmäßige Freiheit der Religionsausübung nicht nur, um Ruhe und Ordnung aufrechtzuerhalten, sondern aus dem normativen Grunde, die Glaubens- und Gewissensfreiheit eines jeden zu schützen", so der Philosoph Jürgen Habermas

Donnerstag, 2. Juli 2009

Sonntagsschutz und Ladenöffnungszeiten - vereinbar?

Am 23. Juni 2009 befasste sich in einer öffentlichen mündlichen Verhandlung der Erste Senat des BVG mit einer Verfassungsbeschwerde der Berliner Kirchen zu den Ladenöffnungszeiten. Vertreter der Wirtschaft befürworteten das Gesetz, die Kirchen und die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di lehnten es ab.
Das Berliner Ladenschlußgesetz vom 14. November 2006 sieht vor, dass an allen vier Adventssonntagen die Geschäfte von 13 bis 20 Uhr geöffnet sein können. Hinzu kommen vier weitere Sonn- oder Feiertage, sofern dies in "öffentlichem Interesse" sei. Außerdem zwei Sonn- und Feiertage im Zusammenhang mit "besonderen Ereignissen". Diese Regelung enthalte im Vergleich zu den Bestimmungen der anderen Bundesländer die großzügigsten Ladenöffnungsmöglichkeiten.
Bis zu einer Entscheidung des BVG wird zum einen die Frage nach den verfassungsrechtlichen Grenzen der Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen und zum anderen die Frage, ob die Gewährleistung der Religionsfreiheit in Art. 4 GG durch die Garantie des Sonn- und Feiertagsschutzes aus Art. 140 GG in Verbindung mit Art. 139 Weimarer Reichsverfassung zu prüfen sein. Ob das BVG den Kirchen und ihrer Sichtweise zu den beiden Artikeln des GG zustimmen wird, ist ungewiss.
Zu klären sein wird auch, welchen Wert der Sonntag in der "Rhythmisierung der Zeit" künftig haben wird, wie z.B. die Möglichkeit der Religionsausübung, die persönliche Ruhe und Besinnung sowie die Erholung und Erlebnissuche. Dazu fand ich diese Betrachtung von Christa Spilling-Nöker im Konradsblatt 27/2009 (zit. aus "Ich schenke dir ein gutes Wort. Ermutigungen und Segensworte, Matthias-Grünewald-Verlag, Ostfildern 2009, Topos 674)
Sonntag
Ich nehme mir Zeit,
die Blume am Wegesrand
zu betrachten;
ich schaue sie an
ohne Hast
und ohne Eile.
Nichts treibt mich.
Ich kann es mir leisten,
beschaulich zu werden
nach außen,
nach innen:
Was will wohl in mir
wachsen,
Knospen treiben
und blühen?
Eins bin ich
mit der Welt
und mit mir.

Freitag, 26. Juni 2009

Ehrung für 20 Jahre Stadtratstätigkeit


Vor Eintritt in die Tagesordnung des Gemeinderates am 23. Juni 2009 ehrte Oberbürgermeister Heinz Fenrich drei Stadträte Manfred Bilger / CDU (rechts), Hans Pfalzgraf / SPD (links) und Rita Fromm / FDP (2.rechts) mit der Ehrennadel des Städtetages Baden-Württemberg.
Auf dem Foto die am gleichen Tage neugewählte Erste Bürgermeisterin Margot Mergen und der neugewählte Bürgermeister Martin Lenz für den ausscheidenden Ersten Bürgermeister Harald Denecken

Mittwoch, 10. Juni 2009

Kommunalwahl 12,6 %


Liebe Wählerinnen und Wähler,
wir danken Ihnen vielmals für Ihr Vertrauen, dass Sie in die Kandidaten und Kandidatinnen der FDP gesetzt haben. Mit Ihren Stimmen haben Sie sich für ein starkes liberales Karlsruhe entschieden und die Fraktion konnte sich von vier auf sechs liberale Stadträte vergrößern:
1. Rita Fromm, 2. Tom Hoyem, 3. Karl-Heinz Jooß, 4. Thomas Hock, 5. Thomas Kalesse, 6. Heinz Golombeck.
Als Nachrückerin und Nachrücker haben Platz 7 Dr. Ulrike Heiden und Platz 8 Thomas Laschuk erreicht. Der neugewählte Gemeinderat wird sich am 28. Juli 2009 konstituieren.
Gestärkt durch Sie, werden wir unseren gewachsenen Einfluss nutzen, liberale Grundsätze und Sichtweisen noch stärker in die Stadtpolitik einzubringen. Und noch stärker können wir werden, wenn auch Sie sich aktiv in die Gestaltung unserer Stadtpolitik einbringen und in den Arbeitskreisen der Partei, den Jungen Liberalen, den Liberalen Frauen sowie dem Arbeitskreis Aktives Alter mitarbeiten. Dazu laden wir Sie herzlich ein.
Rita Fromm, Fraktionsvorsitzende

Donnerstag, 4. Juni 2009

Für ein starkes liberales Karlsruhe


Viel Erfolg wünschte die FDP-Landesvorsitzende Birgit Homburger, MdB der liberalen Fraktionsvorsitzenden im Karlsruher Gemeinderat Rita Fromm.

Kommunalwahlkampf 2009 aus liberaler Sicht



„Mit der Aktion 'Die FDP mit Ihnen im Gespräch' konnten sich die Bürger und Bürgerinnen ein persönliches Bild von den Kandidaten und ihren Aussagen machen. Unser Kandidatenteam und klare Aussagen zur liberalen Kommunalpolitik der nächsten Jahre wurden von den Bürgern und Bürgerinnen zunehmend in den letzten Wochen positiv gewertet. Fragen, wie geht’s weiter mit den Zukunftsprojekten Karlsruhes und wird das Geld dafür reichen, bestimmten viele Gespräche und die Antworten wurden mit den Kandidaten diskutiert. Ohne große Investitionen in die Struktur hätte Karlsruhe keine Zukunft. Das ist eine der wichtigsten Aufgaben des Gemeinderates, war man sich einig. Ebenso unerlässlich ist ein bildungspolitischer Aufbruch für Kinder und Jugendliche. Mit Unverständnis quittierten daher viele Eltern die Ablehnung des FDP-Antrages für ein kostenfreies, kindgerechtes gemeinsames Mittagessen in Ganztagseinrichtungen durch die anderen Gemeinderatsfraktionen im Rahmen der Haushaltsberatungen“, so die Fraktionsvorsitzende Rita Fromm

Auffällig in diesem Wahlkampf seien auch die vielen Email-Anfragen über die Homepage der Partei und der Gemeinderatsfaktion gewesen. Dies zeige, dass diese Kommunikationsform der FDP, die digitalen Medien stärker einzusetzen, rege genutzt wurde. Erstmalig konnte man sich per DVD und Internetplattform über die Kandidaten der FDP-Liste, das Wahlprogramm, Pressemitteilungen sowie die liberale Parteiengeschichte informieren. „Mit dieser Wahlkampf-Aktivität 'wir kommen zu Ihnen per DVD nach Hause", so die Initiatorin und Kandidatin Dr. Ulrike Heiden, „ist die FDP Vorreiterin eines neuartigen Wahlkampfmediums.“

Besonders vielfältig zeigt sich die Plakataktion der liberalen Kandidaten und spiegelt damit das Motto 'Liberale fördern Vielfalt für die einzigartige Charakterstadt' wider", so der Vorsitzender des FDP-Ortsverbandes West, Wahlkampfleiter und Kandidat Thomas Laschuk. Die Liberalen betonten in diesem Zusammenhang, dass ein Viertel Ihrer Kandidaten parteilich ungebunden sind, dies zeige, dass es sich bei der FDP-Liste um eine echte "Bürgerliste" handele.

Eingeleitet wird das FDP-Wahlprogramm mit Finanzen und Wirtschaft. Denn die Stadt könne nur Geld ausgeben, das erwirtschaftet und über Steuern eingenommen oder im Finanzausgleich zugewiesen werde. In diesem Zusammenhang stellte die Gemeinderatsfraktion, auf Initiative des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Tom Høyem ihre Pro-und-Kontra-Veranstaltung zur Abfallwirtschaft. „Die FDP kämpft seit Jahren für ein vernünftiges und effizienteres Müllkonzept. Wie das in der Praxis aussehen könnte, wird im kommenden Gemeinderat durch die Fraktion beantragt werden“, so Tom Høyem.

"Karlsruhes Stärken wie, Kultur, Bildung, Forschung, Wirtschaft sind mehr als Begriffe. Sie machen Karlsruhe zum Markenzeichen der Technologie- und KulturRegion. Diese Kompetenzen mit der mittelständischen Wirtschaft zu vernetzen, ist eine unserer Kernaufgaben“, erklärte Stadtrat und Innungsobermeister des Bäckerhandwerks Karl-Heinz Jooß.

Die Lärmproblematik wurde von der Gemeinderatsfraktion aufgegriffen und ein Wettbewerb zur persönlichen Lärmvermeidung ausgeschrieben. Die eingehenden Vorschläge belegten laut der Fraktion, dass mit mehr verantwortungsbewusstem Handeln jeder Einzelne zur Lärmvermeidung beitragen könne. Eigenverantwortlichkeit und Selbstbestimmung seien unverwechselbare Grundelemente einer liberalen Politik, die sich z.B. durch eine Ablehnung des aktionistischen Verbots der Computer-Spielnacht in einer Pressemitteilung der Fraktion zeige.
Gez. Rita Fromm, Fraktionsvorsitzende

Montag, 25. Mai 2009

Anworten zum Kommunalwahlkampf


1. Meine Vision für 2014:

Die Stadt und ihre Menschen konnten die globale Finanzkrise 2008/2009 meistern, ebenso die Unternehmen, Dienstleistungsbetriebe und Freien Berufe.

Der Landschaftspark Rhein, ein neuartiges Rheinufererlebnis: ausdrucksstarke Brücken am Rheinhafen-Eingang und Yachthafen für Fußgänger und Radfahrer, der Kreativpark Alter Schlachthof ausgebucht, die Technologie- und KulturRegion ein gefragter Standort .

Bürgerschaftliches Engagement und eine Bürgerstiftung haben mehr Gemeinsinn und weniger Egoismus bewirken können.

Allen Kindern in Ganztageseinrichtungen wird ein kostenloses Mittagessen bereitet.

2. Welche Punkte aus dem Wahlprogramm haben unabdingbare Priorität?
Inhalte haben gleiche Prioritäten, aber die Gleichstellung der Geschlechter ist Markenzeichen und Programm.

3. Worin hebt sich ihre Partei/Fraktion von anderen ab?
Die FDP fordert, dass sich die Stadtverwaltung auf ihre ursächlichen, der Daseinsvorsorge dienenden Aufgaben konzentriert; sie muss nicht alles selbst machen.
Die FDP ist die einzige Partei, die sich gegen Bevormundung durch den Staat und für die Eigenverantwortung der Bürger einsetzt, für Selbstbestimmung statt Fremdbestimmung.

4. Wie hat Ihre Fraktion in Sachen Kohlekraftwerk und StoraEnso gestimmt, und aus welchen Gründen?
Zustimmung zur Errichtung einer Gas- und Dampfturbine sowie eines zusätzlichen Steinkohleblocks auf dem Betriebsgelände des EnBW-RDK, notwendigen Erweiterung der Energieerzeugungskapazität und damit mittelfristige Sicherung der Stromerzeugung. Immissionsschutzrechtlichen Genehmigung und eine wasserrechtliche Erlaubnis zur Entnahme und Wiedereinleitung von Kühlwasser in den Rhein vom RP erlaubt.

Zustimmung für Errichtung und Betrieb einer Wirbelschichtverbrennungsanlage StoraEnso
Das RP kam gemeinsam mit der Firma Stora Enso, allen betroffenen Fachbehörden und den Einwendern überein, dass die nach den Vorschriften der Bundesimmissionsschutz-Verordnung zulässigen Grenzwerte für Staub um die Hälfte, die Grenzwerte für Stickoxide nach einer betrieblichen Optimierungsphase ebenfalls reduzieren werden. Den Standorte dauerhaft ebenso wie die Arbeitsplätze zu sichern.

5. Welche Konzepte hat Ihre Fraktion, die Innenstadt angesichts der zu erwartenden U-Strab-Dauerbaustellen im nächsten Jahrzehnt attraktiv zu halten.
Die oberirdischen Baumaßnahmen für die Kombilösung in der Kaiserstraße werden sich nicht über die gesamte Bauzeit erstrecken. Der Bauablauf wird für die Bürger transparent dargestellt – sh. Bautagebuch. Über den Stand der Maßnahmen wird über die Homepage www.diekombiloesung.de berichtet und gezielte Aktionen mit dem Einzelhandel und dem Citymanagement veranstaltet werden.

Mittwoch, 20. Mai 2009

Die FDP-Fraktion im Karlsruher Gemeinderat informiert…


Liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen,

Die FDP-Gemeinderatsfraktion gibt Antwort auf Fragen, die in den letzten Tagen wiederholt gestellt wurden:
KSC-Stadion
Beim Neubau des KSC-Stadions hat sich die Stadt für
diejenige Variante zu entscheiden, die den städtischen Haushalt am geringsten belastet. Größter und wirksamster Werbeträger ist nach wie vor der Fußball. Über ihn werden die meisten
Menschen erreicht. Karlsruhe verfügt aber auch über weiteren Spitzensport, der für das Image der Stadt in der Breite wirbt. Deshalb spricht sich die FDP auch für die Unterstützung anderer Sportarten aus, die den Namen Karlsruhe national und international bekannt machen.
Die FDP appelliert an alle Verantwortlichen (Stadt und KSC) sich hinter eine finanzierbare Lösung zu stellen. Der OB hat keine Mehrheit mehr für seine Lösung, seit die SPD für den Wildpark plötzlich eine kleinere Lösung vertritt. Die "kleinste" Lösung, wie von den GRÜNEN gefordert, also eine schlichte Ausbesserung des Wildparkstadions, wäre eine Blamage für Karlsruhe. Damit wäre der KSC auf Dauer nicht mehr konkurrenzfähig.
Der Standort Durlacher Allee sollte ernsthaft geprüft werden, um vergleichbare und verlässliche Zahlen zu erhalten.

Zweite Rheinbrücke

Die FDP-Fraktion hat im Gemeinderat den Bau einer zweiten Rheinbrücke auf Gemarkung Karlsruhe abgelehnt. Falls sie aber doch gegen den Willen der Stadt kommt, dann befürworten wir den Anschluss bis zur B 36.
EnBW-Kohlekraftwerk und StoraEnso
Dem Kohlekraftwerk haben wir zugestimmt, nachdem ein Block – eine „alte Dreckschleuder“ - ersetzt wird und die Anlage in zähen Verhandlungen umweltverträglich ausgestaltet werden konnte – zur Sicherung eines starken Wirtschaftsstandortes. StoraEnso wurde nicht von der Stadt, sondern vom RP entschieden. Hier haben wir die zustimmende Stellungnahme der Stadtverwaltung mitgetragen.

Beeinträchtigungen durch die Kombilösung?

Die oberirdischen Baumaßnahmen der Kombilösung werden sich nicht über die gesamte Bauzeit erstrecken, sondern sich jeweils auf genau definierte Bauabschnitte beschränken. Die Innenstadt kann und wird weiter leben. Wir werden darauf achten, dass sie über die Umsetzung eines attraktiven Plätze- und Höfekonzepts sogar noch gewinnt!

Nordtangente-Ost

Wir sind für eine zweispurige Strasse mit Anschluss an die Haid-und-Neu-Straße auf der Basis des Bebauungsplans.

Bildung profitiert von den Konjunkturprogrammen des Bundes und Landes

Es werden 65 % dieser Mittel für den Bereich Bildung investiert. Die Gemeinden und die Landkreise erhalten als Schulträger pauschale Zuwendungen in Höhe von insgesamt 499 Mio EUR, die entsprechend der jeweiligen Schülerzahlen an den einzelnen Schulstandorten aufgeteilt werden. Kein Windhundverfahren.
Gemeinsames Schulessen
Unser Antrag, den Kindern in Ganztagseinrichtungen ein kostenfreies kindgerechtes Mittagessen anzubieten, ist von den anderen Fraktionen leider abgelehnt worden. Trotzdem fordern wir es weiter!

Wirtschaftsförderung

Im Wege der Kooperation mit Umlandgemeinden sind Ansiedlungen durch eine Regionale Wirtschaftsförderungs-gesellschaft auf „gemeinsamen“ Gewerbegebieten unter Teilung der Lasten und Erträge zu fördern, und Gemeinschafts-projekte in der Region – einschließlich Pfalz und Elsass voranzutreiben

Wie der kommunale Finanzausgleich funktioniert

Etwa 23 % des Landesanteils an den Gemeinschaftssteuern und der Gewerbesteuer-Umlage, abzüglich der Leistungen des Landes im Länderfinanzausgleich, sowie etwa 88 % der von den Kommunen erhobenen Finanzausgleichsumlage bilden die Finanzausgleichsmasse.

Die FDP-Fraktion fördert

eine Bürgergesellschaft mit weniger Egoismus, aber mehr Rücksichtsnahme, Toleranz und Gemeinsinn im gesellschaftlichen Miteinander in Karlsruhe.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre
Rita Fromm und die liberale Gemeinderatsfraktion

Donnerstag, 9. April 2009

Der KSC braucht die Unterstützung der Stadt und der Fans

Der KSC ist in Turbulenzen geraten. Karlsruhe zerfleischt sich selbst, was der Stadt auch überregional schadet. Und vor allem dem KSC. Jetzt müssen alle zusammen stehen. Dabei ergreift die FDP die Initiative und appelliert an alle Verantwortlichen in der Stadt und den KSC, sich hinter die finanzierbare Lösung zu stellen.

Der OB hat keine Mehrheit mehr für seine Lösung, seit die SPD auch für den Wildpark eine kleinere Lösung vertritt. Die "kleinste" Lösung, also eine notdürftige Ausbesserung des Wildparkstadions (wie es die Grünen wollen), wäre eine Blamage für Karlsruhe. Damit wäre der KSC auf Dauer nicht mehr konkurrenzfähig. Die FDP musste also reagieren, damit der Gemeinderat handlungsfähig bleibt und hat einen entsprechenden Antrag gestellt.

Nun liegt es auch an den Fans, dem KSC in den schweren Stunden zum Ende der Spielsaison 2008/2009 beizustehen. So wie die einsame Fahne mit dem Berliner Bär in der Fankurve des KSC, die schwenkend die Spieler unterstützt. Bundesweit ist bekannt, dass der KSC eine sympathische Ausstrahlung hat, nicht durch Skandale und unrühmliches Erscheinen seiner Spieler in der Öffentlichkeit auf sich Aufmerksam macht. Das spricht für die liebenswürdige badische Lebensweise und ist auch Image unserer Region.

Mittwoch, 8. April 2009

KSC in ruhiges Fahrwasser bringen

Die Turbulenzen im und um den KSC haben ein Ausmaß angenommen, dass der Stadt auch über die Stadtgrenzen hinaus schadet. Jetzt müssen alle zusammen stehen und an einem Strange in die gleiche Richtung ziehen, nämlich eine für die Stadt und den KSC finanzierbare Lösung herbeizuführen.

Dienstag, 7. April 2009

KSC-Stadion an der Autobahn

Am 7.4.2009 hat die FDP/Aufbruch für Karlsruhe-Fraktion den Antrag gestellt, den Beschluss des Gemeinderats vom 24.10.09 wird aufzuheben, die Stadtverwaltung aufgefordert, im Benehmen mit dem KSC und dem Investor Newport das investorengestützte Modell des Neubaus eines Stadions an der Autobahn (Standort Gleisdreieck) zu verfolgen und dem Gemeinderat in den Fortgang der Planungen laufend einzubinden. Sie begründet es u.a. damit, dass in der heutigen schwierigen finanziellen Situation beim Stadionneubau diejenige Variante zu verwirklichen sei, die den Stadthaushalt am geringsten belaste. Das ist nach derzeitigem Planungsstand ganz eindeutig das Investorenmodell Newport.

Eine vergleichende Betrachtung zeigt, dass bei einem Neubau an der Autobahn (Standort Gleisdreieck) der laufende städtische Haushalt um mehrere Millionen Euro jährlich geringer belastet würde und die Stadtentwicklung unter verschiedenen Aspekten gewinnen würde.

Freitag, 3. April 2009

Die FDP kann wieder mit 17 Prozent rechnen

"Mit unserer Plakatierungsaktion Stark vor Ort hat die Karlsruher FDP ihren öffentlichen Auftritt Anfang März begonnen. Unsere Kandidaten und Kandidatinnen bilden ein starkes Team. Mehr Liberale ins Karlsruher Rathaus ist im Trend der Umfragen."

Im Liberalen Newsletter vom April 2009 steht zu lesen: Die FDP bleibt auf Erfolgskurs. Die meisten Umfrageinstitute sehen die Liberalen zwischen 15 und 17 Prozent. Bei der wöchentlichen Umfrage im Auftrag des Magazins “Stern” und des Fernsehsenders RTL käme die Union auf 34 Prozent der Stimmen, wenn schon am Sonntag Bundestagswahl wäre. “Klarheit, Glaubwürdigkeit, Geschlossenheit und wirtschaftliche Kompetenz zahlen sich aus”, konstatiert FDP-Bundesgeschäftsführer Hans-Jürgen Beerfeltz. “Wir bleiben auf dem Teppich”, betont er und macht dabei deutlich, dass ein hervorragender Umfragewert noch kein Wahlergebnis sei.

Quelle: Liberaler Newsletter April 2009

Donnerstag, 2. April 2009

Taxi-Rufservice an jeder Haltestelle in Karlsruhe!


Seit März 2009 weist der KVV in Kooperation mit der Taxi-Funk-Zentrale Karlsruhe im modernisiertem Outfit der Taxiquittungen auf das seit den 1990er Jahren in Karlsruhe praktizierte Angebot "Und abends wartet Ihr Taxi!" hin. Für dieses Angebot im ÖPNV-Netz habe ich mich wiederholt eingesetzt und ein verbessertes Marketing gefordert. Nun, im Zuge der Überarbeitung des Nightliner-Konzeptes wird daran erinnert: Der Fahrer einer Tram oder Stadtbahn bestellt ein Taxi an die gewünschte Haltestelle. Die Taxifahrtkosten zahlt der Fahrgast. Ich hoffe, dass dieser Service gerne in Anspruch genommen wird, zumal damit das Karlsruher ÖPNV-Netz noch dichter verknüpft wird. rfr

Montag, 30. März 2009


Die FDP bietet die Kandidaten und Kandidatinnen, die die Stadt voran bringen!